, Evers Christian

Lüttich-Bastogne-Lüttich nach 2018 wieder Urania-Mitglieder am Start

Nach der Teilnahme 2018 machten sich am letzten Wochenende mit Christian Oltsch und Peter Abel wieder zwei Urania-Mitglieder daran, die extreme Herausforderung des ältesten Radklassikers zu bewältigen.

Lüttich–Bastogne–Lüttich 2025 ist die 111. Austragung des belgischen Eintagesrennens. Das Rennen fand am Sonntag 27. April statt und ist Teil der UCI WorldTour 2025. Lüttich-Bastogne-Lüttich gehört wie Mailand-Sanremo, die Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix und Il Lombardia zu den Monumenten des Radsports. Das Rennen für die Hobby-Fahrer, zu denen auch die beiden Urania-Radsportler gehören, fand bereits einen Tag früher am 26. April statt. Für die Profis sind die Frühjahrsklassiker ja ein Teil des Rennprogramms, die schon einige Rennen hinter sich haben. Für die Radsportamateure ist eine solche Herausforderung bereits im April eine enorme Herausforderung, da die Hobby-Saison ja noch gar nicht richtig begonnen hat. 

Insgesamt waren in diesem Jahr 252 km von Lüttich nach Bastogne und zurück zu bewältigen. Auf der Strecke sind 11 kategoriesierte Anstiege zu bewältigen. Der Côte de la Redoute ist wohl der berühmteste der zwar relativ kurzen, dafür aber um so giftigeren Anstiege bei dem ältesten der Radsport-Monumente.

Ursprünglich hatten drei Urania-Radsportler die Teilnahme geplant. Leider ist Ingo Köster als dritter Urania-Teilnehmer kurzfristig aus privaten Gründen verhindert.

Von der Tour berichtet Peter:  "Der Start in Banneux (für die Hobby-Radler) um 06:45 bei 4 Grad war schon herausfordernd; auf den ersten 50 flachen Kilometern war warmfahren schwierig. Dann aber, ungefähr mit der 1.Verpflegung, kam die Sonne heraus und es wurde angenehmer. Christian war in der Regel ein paar Minuten früher da und wartete bei den Verpflegungen. Danke! An der nächsten Steigung trennten sich unsere Wege dann wieder. Bei 10% Steigung fragt man sich schon, wie das gehen soll, bei 20 % wird es dann der reine Horror. Die Beine brennen, anhalten darf man nicht, sonst geht's gar nicht weiter. Also: hoch da! Nach fast 10 Stunden war ich im Ziel, völlig platt aber durchgehalten. Christian war 15Min. eher da. Fazit:  eine total tolle Erfahrung, nächstes Mal trainiere ich mehr Berge auf Zwift ;-). "

Die Daten von Christian und Peter sind beeindruckend:  253 km, bei 4150 hm bei 11 kategorisierten, offiziellen Anstiegen, auch wenn die maximale Höhe 'nur' bei 630 Metern lag,

gefahren in 9:19h (ca. 27 km/h) mit durchschn. 188W, bzw: 9:47h (ca. 26km/h) mit durchschn. 163W und bis über 1000W getretener Spitzenleistung,  SUPER !!!

Übrigens:  Tadej Pogacar fuhr die Strecke in diesem Jahr als Sieger des Profirennens in 6:00h - Respekt an ALLE Beteiligten !